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Umbau ehemaliger Wohn- und Geschäftsflächen zu einem Studio für klassische Musik entlang des Donaukanals, angrenzend an den ersten Bezirk, entstand hier ein autarker Raum, indem man sich ungestört seinem Instrument und der Musik widmen kann. Die größte Herausforderung bestand darin, die akustischen Anforderungen zu erfüllen, um abgeschottet vom turbulenten Stadtleben und in direkter Nachbarschaft der Musik nachgehen zu können. Detaillierte, durchdachte Lösungen wie der Sichtzementboden im Foyer spiegeln sich in den einzelnen Studios durch die Treppe und die Sitzbank wieder. Die glatten Oberflächen, verwendeten Materialien und die Farbgestaltung spielen hier perfekt zusammen. In Zusammenarbeit mit Arch. Achim Schmitz, dem Wiener Ingenieur Büro Hofbauer für Bauphysik und Akustik und zahlreichen erfahrenen Professionisten gelang hier eine schallentkoppelte Raum-in-Raum – Lösung, die auch einen optischen Blickfang darstellt.